Beweggründe:
Hintergrund der Expansion und des Einstiegs in der
Sektor Energie war eine gewünschte Diversifikation,
sowohl auf horizontaler als auch auf vertikaler Ebene. Vor
der Projektrealisierung erfolgte nur die erste Stufe der Wertschöpfungskette
im Sägewerksbereich, die Verarbeitung von Rundholz zu
Rohschnittholz.
Um jedoch einerseits die Wertschöpfungskette
weiter auszubauen und um andererseits neue Märkte zu
erschließen, war eine Weiterverarbeitung des Rohschnittholzes
unumgänglich.
Jede Stufe der Weiterverarbeitung in Form
einer Oberflächenveredelung erfordert aber in einem ersten
Schritt die Holztrocknung. Für die energieintensive Trocknung
ist eine günstige Energieversorgung ein Schlüsselfaktor.
Eine kostenoptimierte und gleichzeitig nachhaltige Energieversorgung
sollte jedoch unabhängig von den fossilen Energien realisiert
werden. Eine Möglichkeit bestand in der Eigenerzeugung
durch die energetische Verwertung von Sägewerksnebenprodukten
in einem Kraft-Wärme-Kopplungsprozess der dabei sowohl
Strom als auch Wärme erzeugt.
Eine weitere Forderung nach Diversifikation
auf der Produktseite und gleichzeitige Vergrößerung
der Wertschöpfungskette bestand auch auf Seiten der Sägewerksnebenprodukte.
Die minderwertigeren Produkte sollten dabei wie vorgenannt
energetisch verwertet werden. Für das anfallende Sägemehl
sowie für Holzschnitzel sah man eine Möglichkeit
der Wertschöpfung in einer Pelletproduktion. Auch dieser
Prozess erforderte die Bereitstellung günstiger Energie
in Form von Strom und Wärme aus dem Dampf-Kraft-Prozess.
Diese unterschiedlichen Anforderungen und
Voraussetzungen erforderten die Schaffung eines nachhaltigen
und ganzheitlichen Stoff- und Energiekreislaufes. Mit der
Umsetzung dieses Großprojektes auf dem Industriegebiet
Burtonville haben wir dies realisiert und profitieren heute
von dieser Diversifikation.
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Siehe Schema „ENERGIEKONZEPT“ |